Triangulum

Neubau Technologiezentrum

Dynamisches Volumen, formale Einheit und auflockernde Freiräume führen zu der architektonischen Eigenständigkeit und städtebaulichen Prägnanz des Entwurfes.

Der dreieckige Gebäudekörper positioniert sich als agiles Volumen und bildet entlang den umgebenden Straßen sowohl klare Raumkanten als auch Freiräume.Entlang der Balcke-Dürr-Allee schneidet sich die Fassade auf zwei Geschossen ein und ermöglicht dadurch eine markante Einganssituation. Mit ihr wird zusätzlich ein städtebaulich wirksamer Empfang geschaffen und der städtische Raum repräsentativ erweitert.Die Vermittlung zwischen der kleinmaßstäblichen Wohnbebauung in der Nachbarschaft und dem Triangulum wird durch eine Abstaffelung des Körpers erwirkt. Eine dort angelegte parkähnliche Fläche wirkt als landschaftlicher Puffer zwischen den verschiedenen Zonen.

Projektdaten

Standort
Balcke-Dürr-Allee
40882 Ratingen
Germany
Auftraggeber
Brune Real Estate AG
Planungsbeginn
02/2014
Fertigstellung
05/2017
Baukosten
34.000.000 €
Fläche
21.000 m2
Planung
SCOPE Architekten GmbH
Team
Oliver Kettenhofen, Mike Herud
Ines Fahsel
Christine Ackermann, Johanna Brosda, Lena Götze, Mentor Halili, Emina Osmić, Jerzy Wianecki, Andreas Witte
Planungspartner

Drees & Sommer Gmbh

Schüssler-Plan mbH

DBS Ingenieure GmbH

BWP B. Wiegand + Partner mbH

Ökotec Sachverständige

KonTec Fassadentechnik

THOR Bauphysik GmbH

FSWLA GmbH

PROFIL Gastronomie Planung + Innovation GmbH

Fotos
Zooey Braun
Illustrationen
SCOPE Architekten GmbH
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Nach Betreten des Foyers und des Wartebereichs eröffnet sich dem Besucher der Blick in einen zweigeschossigen Luftraum. Dieser wird über eine großzügige Treppe, mit einer objekthaften Pendelleuchte, erschlossen und führt ins 1. OG. Die Großküche, welche die 700 Mitarbeiter versorgt, ist ebenso wie die Technikanlagen im EG angesiedelt. Im 1. OG befinden sich mehrere großzügige Schulungsräume, welche auch von externen Besuchern genutzt werden können. Zudem befindet sich hier auch ein Design Thinking-Raum, um kreative Problemlösungsansätze zu testen.

Die drei folgenden Geschosse sind gleich aufgebaut. An den Gebäudeecken befinden sich jeweils die Funktionskerne mit interner Erschließung und Sanitäranlagen sowie mit angeschlossenen Besprechungsräumen, Tee- und Pausenküchen. Auf der restlichen Fläche verteilen sich Bürozonen verschiedenster Art: Sowohl Open-Space-Bereiche wie auch Zellenbüros mit Einzel- oder Kombibüros sind für unterschiedliche Anforderungen vorhanden. Im Open-Space-Bereich wird das Desk-Sharing-Modell gelebt, so dass 430 flexibel nutzbare Arbeitsplätze für die mehr als 700 Mitarbeiter vorgesehen sind. Jeweils in den Flur- bzw. Mittelzonen befinden sich lang gezogene Funktionsbereiche mit unterschiedlichen Nutzungen. Think Tanks, zum ungestörten Arbeiten, befinden sich in jeder dieser Mittelzonen. Micro Meetings, um sich allein oder in Kleinstgruppen zur konzentrierten Arbeit zurückzuziehen oder Besprechungs- und Meetingsituationen ergänzen jeweils das Angebot. In den verschiedenen Bürosituationen wird die Dynamik und Innovation spürbar. Es gibt Räume für die klassische wie virtuelle Zusammenarbeit sowie für die Co-Innovation mit Kunden.

Im ganzen Gebäude fällt eine reduzierte und gedeckte Farbgebung auf.

In den Mittel- und Pausenzonen der Bürogeschosse sowie im Casino wurden diverse Grünnuancen bewusst als Akzentfarbe verwendet. Ergänzend zur gedeckten Farbgestaltung wurde regionales Eichenholz verwendet.

Das Casino, ein Eventraum für zusätzliche 80 Personen sowie die Terrasse befinden sich in direktem Anschluss zum Kundenmeetingbereich sowie diversen Schulungsräumen.

Das Casino, ein Eventraum für zusätzliche 80 Personen sowie die Terrasse befinden sich in direktem Anschluss zum Kundenmeetingbereich sowie diversen Schulungsräumen.
Das Gebäude hat eine gebogene Fassade, die durch ihre Metallbänder die Gebäudeformung zusätzlich betont. Diese Aluminium-Fassadenkonstruktion ist sowohl elementiert wie auch hinterlüftet ausgebildet.
Unterschiedliche Raumzonierungen bieten den Besuchern die Möglichkeit das Casino nach ihren Bedürfnissen zu nutzen und so ein multifunktionales Raumkonzept gestaltet zu haben. Von der „Waggon-Situation“, die ein ruhigeres Speisen und Besprechen zulässt, über Stehtische mit Barhockern für einen schnellen Snack und die Besprechung zwischendurch, über längere Tafeln für mehrere Personen sowie typische „Cafésituationen“ für 2-4 Personen.
Das Gebäude hat eine gebogene Fassade, die durch ihre Metallbänder die Gebäudeformung zusätzlich betont. Diese Aluminium-Fassadenkonstruktion ist sowohl elementiert wie auch hinterlüftet ausgebildet.
Das Gebäude hat eine gebogene Fassade, die durch ihre Metallbänder die Gebäudeformung zusätzlich betont. Diese Aluminium-Fassadenkonstruktion ist sowohl elementiert wie auch hinterlüftet ausgebildet.

Der Baukörper vermittelt zwischen den einzelnen Stadtbausteinen